Zu diesem – nicht mehr ganz neuen – Sprachhighlight fällt mir ein Zitat eines englischen Schriftstellers aus dem 19. Jahrhundert ein. Mit schönen Grüßen an den, der den Dolmetscher gebucht hat:
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
There ain’t no grave can hold my body down There ain’t no grave can hold my body down
John R. Cash wäre heute 78 Jahre alt geworden. Er starb am 12. September 2003 in Nashville / Tennessee.
Gestern habe ich bei Amazon in das abschließende Album der American Recordings reingehört – “Ain’t no Grave” – und in das Album “Personal File”, mit vielen alten Gospelnummern. Vielleicht liegt’s ja daran, dass ich vergrippt bin – aber die Songs rühren mich zu Tränen.
…
Morgen kommt das Päckchen. Danke, Gott, für den “Man in Black”!
For Christians, the best response, the more imperative question, is not “why?” but “what”: What can we do to help in situations of suffering? … Only after opening our hands should we dare to open our mouths, and even then we should speak with fear and trembling.
Wer immer noch nicht weiß, wie und wo er helfen kann: Zum Beispiel hier, hier oder hier.
Vor einer Weile wurde ich durch eine Predigt von John Ortberg auf diese Predigt von Shadrach Meshach Lockridge aufmerksam. Gestern zeigte Ortberg sie wieder auf dem Willow-Creek-Kongress in Karlsruhe. Dies ist eine andere Videofassung der gleichen Predigt.
Eine längere Fassung – mit mehreren Download-Möglichkeiten – findet sich hier.
Immer noch Frankfurt Hauptbahnhof. Das so genannte „Schneechaos“ ist in Wirklichkeit ein Marketing-Coup der Bahnhofsbuchhandlungen.
Früher gab es ein Regal „Religion“ oder sogar „Theologie“ in Buchhandlungen, und irgendwo anders, bei den Ratgebern, ein Regal „Esoterik“ oder „New Age“. Am Frankfurter Bahnhof finden sich alle irgendwie spirituellen Bücher – von der Bibel über I Ging bis zu „The Secret“ – unter der Überschrift „Esoterik“. Bemerkenswert die Sortierung: Die 1 ½ christlichen Regalmeter haben diese Bezeichnung wirklich kaum verdient – neben zwei Bibeln und ein paar kirchenhistorischen Werken, die sich vor allem Themen wie Inquisition und dergleichen widmen, finden sich vor allem pseudoaufklärerische Werke à la „Das wirklich wahre Paulus-Geheimnis“. Dafür dann in der „echten“ Esoterik-Sektion, wo die Bücher am buntesten sind: William P. Youngs „Die Hütte“ und, zwischen Engeln und Propheten, C. S. Lewis‘ Klassiker „Über den Schmerz“.
Das nennt man wohl Postmoderne – die alten Sortierungen und Segmentierungen greifen nicht mehr. Etwas verwirrend, aber das ist ja auch eine Chance, oder?
Frankfurt Hauptbahnhof. Großes Gewühl, etliche Züge haben massive Verspätung, weil irgendwo drei Schneeflocken auf die Schienen gefallen sind. Ins Chaos hinein endlich eine Durchsage, die hoffentlich Klarheit bringt:
Do not leave your baggage unintended …
Das erinnert mich an den Kommentator, der meinte, wenn es für Günter Oettinger in Brüssel nichts werde, könne er ja immer noch bei der Bahn anfangen. Senk ju for träwwelink wiss Deutsche Bahn …